Meine Anlage 2

Bild oben: Gesamtansicht der Anlage mit aufgeklapptem Stellpult.

Im Jahr 2000 bekam ich aus meinem Bekanntenkreis diese Anlage in einem teilfertigen Zustand angeboten. Die Unterkontruktion aus Holz war komplett fertig, was mir sehr recht war, da ich noch nicht sehr viel Erfahrung im Unterkonstruktionsbau habe. Auch waren die Gleis schon verlegt und die Häuser montiert. Die Anlage war jedoch nicht verkabelt.

Ich machte mich sofort daran die Anlage im Detail fertig zu gestalten, so wurden unter anderem noch 4 Lichtsignale von ROCO (Art.-Nr. 20010), die ich noch in der Bastelkiste hatte, und ein CONRAD-ELEKTRONIK-Bausatz eines Lichtgleissperrsignals eingebaut. Das vordere Brett wurde mit besseren Scharnieren versehen und darauf entstand ein Stellpult aus einer Butterbrotdose (ja aus einer Butterbrotdose) und Minitrix Weichenschaltern.

Bild oben: Gesamtansicht der Anlage mit zufgeklapptem Stellpult.

Dadurch dass die Holzkontruktion bei Erwerb der Anlage bereits war, war der der Gleisplan soweit vorgeben und es war fast keine Veränderungen mehr möglich. So musste ich mich damit abfinden, dass die Strecke im Tunnel von zweigleisig auf eingleisig überging, ich hätte liebe eine durchgegehende zweigleisige Strecke gehabt. Ich habe als dann aber noch direkt an der vorderen Anlagenkante ein weiteres Auszieh- und Ladegleis ergänzen können, dazu mußte allerdings die Grundplatte des Stellwerkgebäudes etwas gekürzt/verschmälert werden.

Durch die geringe Größe der Anlage von nur 1,15 x 0,70m ist ein problemloser Transport mit fast jedem PKW möglich und zum Betrieb wird nur eine Steckdose benötigt.

Die Anlage ist in der Epoche IV und V angesiedelt.

Im Laufe der Jahre ist eine Spur N-Anlage mit folgenden Technischen Daten entstanden:

Bild oben: Bahnhofsfest, sponsert bei "Kleiner Feigling".

Bild oben: Moderner Nahverkehr nicht nur auf der Straße.

Bild oben: Ein Museumszug mit der V80 004 und 3-achsigen Umbauwagen fährt in den Bahnhof Reichenbach ein, im Vordergrund das Ladegleis mit der Gleiswaage (das Büro der Gleiswaage befindet sich im Erdgeschoss des Stellwerks).

Bild oben: Das BW ist mittlerweile zum Museum geworden, wo auch E-Loks gut aufgehoben sind.

Bild oben: Urlaub in den Bergen im Hotel und Gasthaus "Savoy".

Bild oben: Der idyllische Ortskern von Reichenbach liegt auf dem Berg, der Bahnhof und das Museums-BW befinden sich im Tal.

Bild oben: Das Wahrzeichen von Reichenbach.

Bild oben: Privatbahnen nutzen das Museums-BW als günstigen Abstellplatz, hier die ImoTrans V200.

Bild oben: Lokparade im Museum für die Fotografen.

Bild oben: Das variable auf Gleitschienen montierte Rohrblastgerüst.

Bild oben: Schotterverladung mit einem werkseigenen Schienentraktor.

Bild oben: Auf dem Ladegleis wird noch Stammholz verladen, im Hintergrund links fährt ein Museums-VT98 ein.

Bild oben: Die Schotterwagen werden vor der Übergabe an DB-Cargo auf der Gleiswaage gewogen, das Büro der Gleiswaage befindet sich im Erdgeschoss des Stellwerks.

Bild oben: DB Regio nutzt einen Teil des alten BWs und das Gleis vor dem nicht mehr benötigten Güterschuppen als Abstellgleise für die Übernachtung der Züge.

Bild oben: Privatbahnen nutzen das Museums-BW als günstigen Abstellplatz, hier die Wiebe V100 an der Dieseltankstelle.

Bild oben: Der Museums-VT95 wartet auf die Ausfahrt.

Ich war mit dieser Anlage schon auf zahlreichen Ausstellungen und die Anlage war aufgrund der geringen Abmessungen mit viel Fahrspaß immer ein Blickfang.

Die Anlage ist problemlos zu transportieren und paßt z.B. in einen Golf III Kombi. Wenn man die 3 abnehmbaren Bergteile und den Kran am Güterschuppe abnimmt, kann man die Anlage auch ohne Probleme hochkant tragen.

Bild oben: 2002 war die Anlage zusammen mit den Eisenbahnfreunde Hammelbach bei dem Hammelbacher Straßenmarkt zu Gast.

Bild oben: hesseN-Treff am 16. Januar 2004 in Ober Ursel, damals noch mit einer nicht fertiggestellten provisorischen Steuerung.

Es stehen folgende Weiter-, bzw. Umbaumaßnahmen an:

Mittlerweile wurden teilweise neue Bäume gesetzt. Die Anlage ist momentan nicht betriebsfähig: Leider zeigten sich die alten Fleischmann-Weichen nicht mehr als betriebssicher (Entgleisungen und defekte Antriebe), weshalb alle Weichen erneuert werden. Im vorderen Bereich der Gütergleise erfolgt ein Umbau zum dritten Umfahrgleis.

Ich habe vor, die nicht mehr korrekt funktionierenden Weichen zu ersetzen, dazu wurde begonnen, die Gleisanlagen zu demontieren. Ich wollte erst auf ein anderes Gleissystem umstellen, bleibe aber doch beim Fleischmann-Gleis, da ich noch zu genügend Fleischmann-Gleise und Weichen übrig habe.

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