Meine Anlage 1

Bild oben: Gesamtansicht der Anlage

Die Vorgeschichte zu dieser Anlage gibt es unter der Rubrik "So fing alles an". Ich werde an dieser Anlage nichts mehr Grösseres verändern, da die Anlage eigentlich als Erinnerung an meine Modellbahn-Kindheit und an meinen Grossvater weitesgehend unverändert bleiben soll.

Die Anlage wurde ca. 1983 als Schaufensteranlage eines Modellbahnhändlers erworben. Am 04. Juli 2012 bin ich durch Zufall auf dieses Forum gestoßen:
http://alte-modellbahnen.xobor.de/t12523f51-Dachbodenfund-wird-restauriert.html .
Seitdem ist endlich ein langes Geheimnis gelüftet: Es handelt sich um das NOCH-Fertiggelände "Appenzell" Bestell-Nr. 8070 aus den 70er Jahren.
Eine Anfrage bei der Fa. NOCH ergab ein Produktionszeiraum um 1976.

http://www.noch.de/pictures/PDFs/alte_Gleisplaene/8070_Appenzell.pdf .

Bild oben (Mit freundlicher Genehmigung vom 27. Juli 2012 von Manuel Keller von www.mkmodelle.com ): Im "Rohzustand" sieht das Gelände so aus. Das Gelände konnte wahlweise in H0 und N aufgebaut werden. Hier sieht man die H0-Variante, welche über dem See keine Brücke für einen 3. Schienenkreis besitzt.

Als erstes wurde ein Berganbau aus Styropor gestaltet, um die Bergstation für eine BRAWA-Seilbahn aufnehmen zu können. Auch die Berg- und Talstationen entstanden aus Platzgründen im Eigenbau.

Bild oben: Der aus Styropor ergänzte Berganbau mit der Bergstation der Seilbahn.

Bild oben: So war der Rahmen im Auslieferungszustand beschriftet. Im Laufe der Zeit wurde diese Beschriftung jedoch stark in Mitleidenschaft gezogen, weshalb ich im August 2012 diese neu gedruckt und aufgeklebt habe.

Dann wurde der Gleisplan etwas ergänzt, sodaß man zumindest vom mittleren Kreis über den Äußeren auch umsetzen kann.

Im Anschluß wurde die Anlage farblich nachgearbeitet.

Die Anlage ist ab Epoche III einsetzbar.

Im Laufe der Jahre ist eine Spur N-Anlage mit folgenden Technischen Daten entstanden:

Bild oben: Im Vordergrund sind die Anschlußbuchsen für die Trafos zu erkennen. Mit den Kippschaltern kann man die Seilbahn, 2 Bahnübergänge und ein Lichtsignal schalten.

Bild oben: Mit diesem versteckten Kippschalter kann man die Weichenstellpulte abschalten, damit im Spielbetrieb auf Ausstellungen keine Unfälle passieren. Mit den grünen Fleischmann-Stellpulten werden die Formsignale, Weichen und die Nachtbeleuchtung geschaltet.

Bild oben (Stand 03. September 2012): Aktuell werden der Außenkreis mit einem Titan-Trafa, der Mittelkreis mit einem Mehano-Handregler und der Innenkreis mit einem Uhlenbrock WAC 268 Handregler gefahren. Der rechte Arnold-Trafo ist für die Seilbahn. Den Wechselstrom für die Beleuchtung, Weichen usw. liefert ebenfalls der Titan-Trafo.

Bild oben: Den Wechselstrom für den Uhlenbrock WAC 268 Handregler liefert ein Fleischmann-Trafo.

Alle Bilder aktuell vom 03. September 2012, bzw. 18. September 2012

Bild oben: Gesamtansicht der Anlage

Bild oben: Der aus Styropor ergänzte Berganbau mit der Bergstation der Seilbahn.

Bild oben: Die aus Platzgründen ebenfalls selbstgebaute Seilbahn-Talstation.

Bild oben: Alle Gleise im Bahnhof sind belegt.

Bild oben: Eine defekte Schienenbus-Garnitur wird von einer V100 abgeschleppt. Im Hintergrund fährt ein Nahgüterzug über die neue "moderne" MÄRKLIN-MiniClub-Brücke aus der Bastelkiste, welche die leider in Einzelteile zerbrochene originale Bogenbrücke ersetzt.

Bild oben: Am Haltepunkt in Ortskernnähe steht ein Schienenbus VT98 bereit.

Bild oben: Direkt hinter dem Haltepunkt befindet sich Güterschuppen, eine Köf III stellt gerade einen Güterwagen bereit.

Bild oben: Nachdem die Köf III den Wagen am Güterschuppen abgekuppelt hat, wartet diese am rot zeigenden Ausfahrtsignal auf dem Abfahrtauftrag.

Bild oben: Zurück zum Hauptbahnhof, wo eine V60 auf die Freigabe zum Öffnen der Gleissperre wartet. Da eine der 3 Strecken ohne Signaltechnik auskommen muß, ist die Strecke am Übergangsgleis durch eine Gleissperre, hier "geschlossen", gesichert. Ein Bastelanleitung für die Gleissperre gibt es hier.

Bild oben: Zurück zum Hauptbahnhof, wo eine V60 auf die Freigabe zum Öffnen der Gleissperre wartet. Da eine der 3 Strecken ohne Signaltechnik auskommen muß, ist die Strecke am Übergangsgleis durch eine Gleissperre, hier "geöffnet", gesichert. Ein Bastelanleitung für die Gleissperre gibt es hier.

Bild oben: An der Laderampe wartet ein Militärzug auf seine Entladung.

Bild oben: An dem speziellen Culemeyergleis wird gerade ein Tankwagen umgeladen.

Bild oben: An dem Freiladegleis wird jede Menge Holz umgeschlagen.

Bild oben: Die Anlage bei Nacht. Es sind nur Außenbeleuchtungen vorhanden (keine Häuser von innen beleuchtet).

Ich war mit dieser Anlage schon auf zahlreichen Ausstellungen (einfach aus Spaß, habe mir eigentlich keinen großen Zuspruch erwartet) und die Anlage war erstaunlicherweise immer ein Blickfang, besonders für den jüngeren Nachwuchs. Gegenüber den anderen Anlagen hat sich auf meiner Anlage was bewegt (die Seilbahn, 3 unabhängige Stromkreise mit Tunnels, Viadukt) und die Kinder dürften auch mal am Trafo drehen und Weichen stellen. Bitte nicht falsch verstehen: Meine Fertiganlage entspricht sicher nicht dem naturgetreuen Modellbau, meine Anlage kommt auch sicher nicht mit dem Modellbau vieler anderen selbst gebauten Privat- oder auch Vereinsanlagen mit, aber der jüngere Nachwuchs achtet nunmal eher auf Action auf der Anlage und das fehlt leider bei vielen sicherlich sehr schönen und auch mit viel Liebe gestalteten Anlagen auf Ausstellungen!

Die Anlage ist problemlos zu transportieren und paßt z.B. in einen Golf III Kombi. Zum Transport müssen nur die 2 Seilbahnstationen abgenommen werden. Auf einigen Fotos ist im Bahnhofsbereich noch eine Fußgängerbrücke zu sehen, da diese bei Transporten ständig beschädigt wurde, wurde die Brücke mittlerweile abgebaut.

Bild oben: Am 26. Mai 2005 war die Anlage zusammen mit den Eisenbahnfreunde Hammelbach bei dem Hammelbacher Straßenmarkt zu Gast.

Bild oben: Am 19./20. November 2005 war ich mit der Anlage bei den Modellbahntagen des MobaTrain in Darmstadt-Kranichstein zu Gast.

Bild oben: In der Woche 11.-16.Juni 2012 wurde die Noch-Fertiganlage mit Formsignalen aufgerüstet und die Verkabelung überholt, um am 16./17. Juni 2012 im Regional-Museum Reichelsheim an den Museumstagen zum 125-jährigen Jubiläum des Odenwälder Lieschen (ehem. Strecke Reinheim-Reichelsheim) teilzunehmen und gleichzeitig etwas für die Nachwuchsförderung zu tun. Wie immer hatten Groß und Klein Spaß beim Spielen an meiner Anlage. Die Kinder durften selbst die Regler in die Hand nehmen, die Seilbahn ab- und anschalten, sowie die Signale stellen. Zur Sicherheit habe ich einen kleinen Schalter eingebaut, damit die Weichen nicht einfach so geschaltet werden können.

Bild oben: In der Woche 11.-16.Juni 2012 wurde die Noch-Fertiganlage mit Formsignalen aufgerüstet und die Verkabelung überholt, um am 16./17. Juni 2012 im Regional-Museum Reichelsheim an den Museumstagen zum 125-jährigen Jubiläum des Odenwälder Lieschen (ehem. Strecke Reinheim-Reichelsheim) teilzunehmen und gleichzeitig etwas für die Nachwuchsförderung zu tun. Wie immer hatten Groß und Klein Spaß beim Spielen an meiner Anlage. Die Kinder durften selbst die Regler in die Hand nehmen, die Seilbahn ab- und anschalten, sowie die Signale stellen. Zur Sicherheit habe ich einen kleinen Schalter eingebaut, damit die Weichen nicht einfach so geschaltet werden können.

Bild oben: In der Woche 11.-16.Juni 2012 wurde die Noch-Fertiganlage mit Formsignalen aufgerüstet und die Verkabelung überholt, um am 16./17. Juni 2012 im Regional-Museum Reichelsheim an den Museumstagen zum 125-jährigen Jubiläum des Odenwälder Lieschen (ehem. Strecke Reinheim-Reichelsheim) teilzunehmen und gleichzeitig etwas für die Nachwuchsförderung zu tun. Wie immer hatten Groß und Klein Spaß beim Spielen an meiner Anlage. Die Kinder durften selbst die Regler in die Hand nehmen, die Seilbahn ab- und anschalten, sowie die Signale stellen. Zur Sicherheit habe ich einen kleinen Schalter eingebaut, damit die Weichen nicht einfach so geschaltet werden können.

Es stehen aktuell keine weiteren Arbeiten an. Die Anlage ist soweit fertig gestellt und voll betriebsfähig.

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