Über mich und wie ich vom Virus Modellbahn infiziert wurde

Meine Name ist Andreas Schahn. Gegen Ende des Jahres 1969 erblickte ich das Licht der Welt. Bereits im Kleinkindalter wurde ich von meinem Vater und meinem Grossvater mit deren Modellbahnvirus infiziert. Im Jahr 1974 suchte mein Vater und besonders mein Grossvater ein Alibi für eine eigene Modellbahn, für diese Aufgabe war ich genau der Richtige und es kam eine Spur Z-Anlage in das Haus meiner Grosseltern. Schon mit erst knapp 5 Jahren zerlegte und ölte "badete" ich die kleinen Loks. Die Häuser auf dieser Anlage enstanden übrigends aus ganz normalen weissen und roten (als Dächer) Legosteinen.

Jahrelang wurde immer eine Weihnachtsanlage bei dem ortssässigen Modellbahnhändler im Schaufenster ausgestellt, diese NOCH-Fertiganlage in Spur N trat dann 1983 die Nachfolge der Z-Anlage an, die doch mittlerweile durch die kleinen Kinderhände nicht mehr ganz so betriebsfähig war. Diese Anlage habe ich nach den Tod meines Grossvater 1990 erstmal vor einem Verfall gerettet und dann, nachdem meine heutige Frau und ich endlich 1996 unser eigenes Domizil fertiggestellt hatten, so original wie möglich wieder instand gesetzt. Bilder von dieser Anlage gibt es hier. Somit war für mich die Stunde der Spur N gekommen und ich bin diesem Maßstab 1:160 bis heute treu geblieben. Das einzige was ich in Spur Z noch als Erinnerung behalten werde, ist wahrscheinlich der silberne Schienenzeppelin von 1982 zum 10-jährigen Spur Z-Jubiläum, alles Andere werde ich nach und nach auf Funktion überprüfen und verkaufen.

Ich zähle eher zu den Spielbahnern, die gerne auch mal auf der Anlage durch manuelle Bedienung rangieren. Mit meinem Anlage gehe in unregelmäsigen Abständen zu Ausstellungen, dort lege ich grossen Wert darauf, dass meine Anlagen nicht Absperrbändern umstellt sind, bei mir darf man auch näher an die Anlage kommen und auch mal selbst einen Zug steuern oder Signale, Weichen usw. schalten, egal ob Gross ob Klein! Mein Hauptinteresse gilt den Nebenbahnen und deren Fahrzeuge, aber es darf aber auch mal eine E-Lok, z.B. im Museumsverkehr, sein. Die Epoche würde ich in IV Übergang zu V einordnen. In diesen Epochen ist fast alles möglich, Dampfzüge sind dann einfach als Museumszüge unterwegs und den Museums-Elektrolokomotiven werden einfach Museums-Diesellokomotiven vorgespannt. Erlaubt ist, was gefällt...

Bild oben: 1974 trat ich meinen ersten Dienst als Schaffner an.

Bild oben: Mit einer Lego-Eisenbahn fing alles an.

Bild oben: Mit einer Lego-Eisenbahn fing alles an.

Bild oben: Erste Begegnung im Jahr 1974 mit der Spur Z V60 und BR80.

Bild oben: 1974 zusammen mit meinem Vater an der Spur Z-Anlage.

Bild oben: Auch bei Freunden kam die Spur Z-Anlage gut an, wie hier 1974.

Ich muss mal alle Alben durchsuchen, sicherlich gibt es noch mehr Fotos, die mich in der Kindheit im Zusammenhang mit der großen und kleinen Bahn zeigen. Fortsetzung folgt sicherlich...

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